Osteopathie bei Elena Moreno

Was ist Osteopathie?

Der menschliche Körper ist ein faszinierendes Wunderwerk. Wie komplex er aufgebaut ist bemerken wir meist erst dann, wenn er einmal nicht reibungslos funktioniert.

Im Sinne der Osteopathie wird das Gesamtkonstrukt Mensch als eine biologische Einheit gesehen. Anatomische Strukturen und physiologische Funktionen beeinflussen sich gegenseitig. Und unser Organismus besitzt die Fähigkeit, sich selbst zu regulieren bzw. zu heilen.

In der Osteopathie ist sowohl die Beweglichkeit der einzelnen Organe an sich (Eigenbewegung der Organe) als auch die Beweglichkeit der einzelnen Körperteile und des gesamten Körpers sehr wichtig. Wenn diese Beweglichkeit eingeschränkt ist, entstehen Gewebsspannungen, welche dann womöglich zu Funktionsstörungen führen. Diese wiederum können nach langem Bestehen weitere Strukturen negativ beeinflussen. Dazu zählen beispielsweise Fehlbelastung der Gelenke, die letztendlich zu Schmerzen und weiteren Beeinträchtigungen führen können.

 

Wie wird Osteopathie angewandt?

Ein Osteopath arbeitet ausschliesslich mit den Händen, sowohl diagnostisch als auch therapeutisch. Dabei erspürt er nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch Elastizität, Festigkeit, Spannung und viele weitere Eigenschaften verschiedener Strukturen wie Gelenken, Muskeln, Gefässen, Nerven, Aufhängungen der Organe, etc. Neben diesen einzelnen Komponenten steht aber auch die gesamte Einheit (Mensch) im Fokus.

Die „Kunst“ besteht darin, Spannungen oder Veränderungen im Körper aufzuspüren, richtig zu beurteilen und anschliessend zu lösen. Ein umfassendes und fundiertes Wissen über Anatomie, Physiologie & Pathologie ist deshalb für jeden Osteopathen unabdinglich.

Mit verschiedenen osteopathischen Techniken wird quasi ein Impuls gegeben, damit der Körper sich selbst reguliert. Das Ergebnis der osteopathischen Behandlung ist das Auflösen von Spannungen an der richtig diagnostizierten Stelle und die Aktivierung der Selbstheilungskräfte.