Dunkelfeld Mikroskopie bei Marc Kirschstein

Die Dunkelfeldmikroskopie wird oft auch Dunkelfeldtherapie genannt und ist eine spezielle ganzheitliche Blutuntersuchung, die wir in unserer Praxis in Hamburg durchführen.
Für die Untersuchung wird ganz einfach ein Blutstropfen des Patienten benötigt, der meist an der Fingerbeere oder am Ohr abgenommen wird.
Dieser lebendige Blutstropfen wird anschließend unmittelbar unter einem speziellen Lichtmikroskop in verschiedenen Vergrößerungen betrachtet.
Im Dunkelfeldmikroskop erscheinen die lebenden Blutzellen hell leuchtend auf einem dunklen Hintergrund, dadurch ist der Begriff „Dunkelfeld“ entstanden.
Diese Form der Vitalblutuntersuchung dient zuallererst der Diagnose und untersucht die qualitativen Aspekte des Blutes, das heißt die lebenden Blutkörperchen werden aufgrund ihrer Beschaffenheit und Erscheinung analysiert.

Auch wird das Blut im Dunkelfeld über einen längeren Zeitraum angeschaut. Die Untersuchung gibt Aufschluss über das innere Milieu und die Funktionsfähigkeit des Blutes. Unsere Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf Anzahl, Beschaffenheit und Bewegung der einzelnen Körperzellen und Mikroorganismen. Man sieht also tatsächlich wie die Zellen sich bewegen, wie sie beschaffen und geformt sind und auch wie sie sich zueinander verhalten. Der Dunkelfeldtherapeut kann daraufhin Rückschlüsse ziehen auf das Stoffwechselgeschehen des Patienten sowie auf den Zustand einzelner Organe.
Unter dem Dunkelfeldmikroskop ist es möglich, Störungen oder Tendenzen zu sehen, die zu chronischen Erkrankungen führen können. Bestehende Erkrankungen können isopathisch behandelt werden bzw. die Grundlage der Milieuverschiebung kann durch Regulation entzogen werden.

 

Das Blut in unserem Körper

Das Blut in unserem Körper besitzt lebensnotwendige Aufgaben. Es versorgt uns mit Nährstoffen (Vitamine, Mineralien) und Sauerstoff, reguliert Wärme und die Versorgung bis in die kleinsten Kapillargefäße. Auch die Abwehr gegen körperfremde Stoffe und Krankheitserreger wird von spezialisierten Zellen in unserem Blut gewährleistet und bildet damit einen wichtigen Bestandteil unseres Immunsystems.

Schon lange ist dem Menschen bewusst, dass „gutes“ Blut ein wichtiges Kriterium für einen gesunden Organismus ist. Und unser Blut ist lebendig.

Bei Routine-Laboruntersuchungen werden in der Regel die Bestandteile des Blutes gezählt, jedoch wird ihre Struktur oder Funktion nicht beurteilt. Ebenso wird das Blut oder seine Bestandteile mit Zusätzen versehen, abgetötet, erhitzt oder mit Farbstoffen vermischt.  Ganz anders beim Dunkelfeld, man nennt die Untersuchung deshalb auch Vitalblut-Untersuchung, da sämtliche Bestandteile in ihrer lebendigen und natürlichen Funktion betrachtet und beurteilt werden.

 

Wie ist die Dunkelfeld Blutdiagnostik entstanden?

Im 18ten Jahrhundert konnten aufgrund der Entwicklung des Mikroskops erstmals winzige Lebewesen durch ein Objekt sichtbar gemacht werden. So wurden beispielsweise erstmals unsere Roten Blutkörperchen, die Erythrozyten entdeckt. Auch andere unerwartete Phänomene wurden entdeckt und waren möglicherweise ungeklärte Krankheiten. So entstand die Bakteriologie.
Ein Großteil unserer heutigen Medizin beruht auf der Überzeugung, Blut und Gewebe müsse im gesunden Menschen steril sein, Mikroben seien in ihrer Gestalt unveränderlich und jede einzelne Art würde eine spezifische Krankheit auslösen.
Es gab aber auch Wissenschaftler, die zu anderen Ergebnissen kamen.

Die Philosophie der klassischen Dunkelfeldmikroskopie

„Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“

Schon der Wissenschaftler Antoine Béchamp beschrieb früh aufgrund seiner Beobachtung die Vielgestaltigkeit und den Formenreichtum bezogen auf die äußere Erscheinung einer cyclischen Entwicklung der Mikroorganismen.

Er beobachtete, dass alle Zellen kleinste Körnchen enthielten und beim Absterben dieser Zellen oder Organismen diese nicht zugrunde gingen, sondern im Grunde weiterlebten. Bakterien, so seine Forschung, seien nichts anderes als lebende Abfallprodukte abgestorbener Körperzellen.

Prof. Dr. Günther Enderlein war ein im Hamburger Umkreis agierender Wissenschaftler, der die Erkenntnisse von Béchamp vertiefte und spektakuläre Vorgänge entdeckte: Kleinstlebewesen, die mit Bakterien Verbindungen eingingen und spontan unsichtbar wurden.
Darüber hinaus stellte er eine Systematik auf, da er beobachten konnte, dass die im Blutkreislauf vorkommenden Mikroorganismen einen Entwicklungskreislauf durchmachten. Er nannte dies Zyklode. Diese Zyklode beginnt mit der Primitivphase, die in die Bakterienphase übergeht und schließlich in der pathogenen Wuchsform der Pilzphase im sauren Milieu ihren Höhepunkt findet.

Er fand mikroskopisch und submikroskopisch kleine Lebewesen im Blut, die er Endobionten nannte. Diese Endobionten leben normalerweise in einer Symbiose mit uns. Sie sind für uns lebensnotwendig. Bei einer Störung des Milieus entwickeln sich zyklisch höhergradige und pathogene Stufen: Die uns bekannten Bakterien und Pilze, die erkannt und behandelt werden sollten.

Aufgrund seiner Forschungsergebnisse entwickelte Prof. Dr. Enderlein die isopathische Therapie mit biologischen Heilmitteln, die das Ziel hat, das Milieu zurück in die Balance zu führen.

Der berühmte Satz „Die Mikrobe ist nichts, das Milieu ist alles“ bezieht sich auf die Wissenschaftler der ersten Stunde, die die Wandelbarkeit der Mikrobe aufgrund des Milieus in dem sie lebt erkannten.

 

Welche Hinweise und Phänomene können wir im Dunkelfeldmikroskop erkennen?

Langjährige Erforschung zahlreicher Wissenschaftler, wie Prof. Dr. Enderlein, die das Blut immer intensiver betrachtet und beobachtet haben, ermöglichten eine Zuordnung dieser im Blut lebenden Zellen, aber auch anderer Wuchsformen und ihrer pathogenen Veränderung. Das gleiche gilt für Milieuveränderungen und andere erkennbare Entwicklungsformen, die insbesondere im Dunkelfeld zu sehen sind und Auskunft darüber geben, in welchem zyklischen und damit auch gesundheitlichen Zustand der Patient sich gerade befindet.

  • Hinweise auf Entzündliche Prozesse
  • Hinweise zum Immunsystem / Funktion und Beschaffenheit der weißen Blutkörperchen
  • Menge und Qualität der verschiedenen weißen Blutkörperchen geben Hinweise auf mögliche Erkrankungen und zelluläre Abwehr
  • Eosinophilie, Hinweise zu Allergien, Asthma
  • Hinweise zum Sauerstofftransport / Funktion und Beschaffenheit der roten Blutkörperchen
  • Form und Größenunterschiede geben Hinweise auf Anämien, Sauerstoff-Defizit, Elektrosmog, Stress, Dehydration, Übereiweißung, mögliche Darmdysbiose
  • Hinweise auf Leber- und Milzschwäche sowie Fettstoffwechselstörung
  • Fließeigenschaft des Blutes
  • Harnsäurebelastung
  • Milieuverschiebung / Entgleisung, mögliche Übersäuerung
  • Hinweise zu Ernährungsgewohnheiten
  • Mangelzustände. Vitamin B12/Eisenmangel
  • Hinweise auf Parasitenbelastung, Bakterienbelastung (Borrelien, Streptokokken, Staphylokokken) und Pilzbelastungen (Candida), Protozoen (Trichomonaden)
  • Im Serum erkennt man Hinweise zu Thrombozytenclustern, Durchblutungsstörungen, Stauungen, Thrombosetendenz, Proteinschleier, Übereiweißung, Eiweißintoleranz,
  • Filite, Oxidativer Stress, Degenerationszeichen
  • Symplasten, Zeichen lymphatischer Belastung, Endprodukte des Stoffwechsels.
  • Hinweise auf Schwermetallbelastungen
  • Hinweise auf Nierenbelastungen
  • Hinweise auf mögliche Virenbelastung (Viren selbst kann man im Dunkelfeld nicht sehen)

 

Dunkelfeld Mikroskopie Praxis in Hamburg

Für meine Hamburger Praxis habe ich lange nach einer Methode gesucht, die mir sofort und unmittelbar konkrete Hinweise darüber gibt, wo man therapeutisch am besten ansetzt. Anhand eines einzigen Tropfens Kapillarblut und einer sorgfältigen Untersuchung dieses Tropfens unter dem Dunkelfeldmikroskop, auch über mehrere Tage hinweg, kann eine Vielzahl an Information zusammentragen werden. So kann die Dunkelfeld-Blutdiagnostik mit verhältnismäßig wenig Aufwand Veränderungen des Blutbildes bereits im Vorfeld erkennen und behandeln. Damit kann sie auch optimal präventiv eingesetzt werden und bildet eine optimale Ergänzung zu anderen Laboruntersuchungen.
Auch besitzt diese Methode mittlerweile einen hohen Stellenwert, da Patienten sofort selbst sehen können, dass ihr Blut lebt. Sie können ihren Blutzellen buchstäblich bei ihrer Arbeit zuschauen und Verlaufskontrollen werden somit zu einem spannenden Ereignis. Es ist ein bisschen so wie nachts in den Sternenhimmel zu schauen. Wenn man die vielfältigen Zellen und Erscheinungen im Dunkelfeld interpretieren kann, ist es ein Eintauchen in einen eigenen Kosmos.

Wenn Sie Interesse daran haben ihr Blut unter dem Dunkelfeld analysieren zu lassen, kontaktieren Sie mich gern. Aus dieser Analyse entwickeln wir gemeinsam einen Therapieplan und besprechen die weitere Vorgehensweise.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist mangels wissenschaftlicher Studien von der Schulmedizin nicht anerkannt.